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Stadtteilbücherei Veddel aktiv e.V.: Konzept |
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Die
Stadtteilbücherei Veddel aktiv e.V.ist räumlich in einem
Flügel der Schule Slomanstieg untergebracht, hat aber auch einen
eigenen Zugang vom Stadtteil her, so dass eine Nutzung unabhängig
von schulischen Öffnungszeiten möglich ist.
Wir erfüllen zum einen sämtliche Aufgaben, die auch Schulbibliotheken
wahrnehmen, machen Klassenführungen und Bilderbuchkino, stellen
themenbezogene Bücherkisten zusammen oder führen gemeinsam
mit der Schule den jährlichen Vorlesewettbewerb durch.
Kinder-Lese-Kultur entwickeln bedeutet für uns aber vor allem,
in den Stadtteil hinein
zu wirken. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Kinder großen
Spaß am Lesen entwickeln können vorausgesetzt die
Bücher/Themen entsprechen ihren Vorstellungen und Interessen
und berücksichtigen ihren kulturellen Hintergrund.
Dadurch, dass wir viele muttersprachliche und zweisprachige Bilderbücher
haben, vor allem aber weil unsere Mitarbeiterinnen auch auf türkisch,
albanisch, russisch, englisch und französisch beraten können,
ist es in den letzten Jahren gelungen, viele Eltern (auch zahlreiche
Väter) für die Angebote der Stadtteilbücherei zu interessieren.
Zu den Stammkunden gehören aktuell deutsche, türkische,
albanische, iranische, afghanische, schwarzafrikanische, algerische,
Sinti-Familien u.a. Viele Mütter besuchen Deutschkurse auf der
Veddel und leihen Wörterbücher oder zweisprachige Bilderbücher
aus.
Auch die beiden Veddeler Kitas gehören zu unseren Stammgästen
sowohl als Ausleiher wie auch im Bilderbuchkino.
Wir verstehen Kinder-Lese-Kultur auf der Veddel als Zusammenspiel
von prozesshaft angelegter Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen
und gelegentlichen kulturellen Events rund um das Thema Lesen/Buch,
die auch Eltern erreichen sollen.
Niedrigschwellige Fortbildungsangebote für migrantische Eltern
sowie Qualifizierungsangebote für ErzieherInnen, SozialpädagogInnen
und LehrerInnen sichern die Nachhaltigkeit.
Die Auseinandersetzung mit dem Thema Migration zieht sich dabei wie
ein roter Faden durch alle Projekte. Der Erwerb einer höheren
Sprach- und Lesekompetenz in der deutschen Sprache spielt sicher eine
zentrale Rolle. Im Sinn der Gleichberechtigung der Sprachen und Kulturen
sollen aber auch literarische Produkte und Traditionen aus anderen
Ländern/Kulturen Beachtung finden.
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